fbpx
 In ohne Kategorien

Proverbi liguri sull’olio di certo non mancano!

Der Olivenbaum ist eine jahrtausendalte Pflanze, die im Laufe der Zeit eine große Inspirationsquelle war: Alte und moderne Menschen haben in diesem grünen Nektar nicht nur einen gastronomischen und ernährungsphysiologischen, sondern auch einen historischen und landschaftlichen Wert gesehen.
Wir machen oft den Fehler, Olivenöl nur in Bezug auf seinen kulinarischen Wert zu sehen, wenn der kulturelle Aspekt genauso wichtig ist.

Sprichwörter, Aphorismen, volkstümliche Sprüche und Glaubenssätze waren schon immer Teil der menschlichen Existenz und sind heute ein integraler und unverzichtbarer Bestandteil davon.

In der Volkskultur hat der Olivenbaum schon immer zu Sprüchen inspiriert, die zu wahren Metaphern für das Leben geworden sind.
Sowohl das Öl als auch der Olivenbaum sind seit der Antike mit der Geschichte der Menschheit verwoben: Die Griechen malten ihn überall.
Ein heiliges Produkt, das die Erde bietet und das es verdient, von Generation zu Generation weitergegeben zu werden.

Hier sind einige ligurische Sprichwörter aus der Welt des Olivenanbaus und der Ölproduktion

E pane nu sun urive – e urive nu sun öriu e l’öriu u nu l’è sodi (Die Olivenblüten sind noch keine Oliven, die Oliven sind noch kein Öl und Öl wird nur zu Geld, wenn es von guter Qualität ist)

“Se l’uriva a rènde, u vilàn u spènde” (Wenn die Olive Ertrag bringt, gibt der Bauer aus)

“S’u ciœve de zenâ u ven l’öriu pé a canâ.” (Wenn es im Januar regnet, kommt das Öl in die Dachrinne des Hauses).

 “Öriu, dônne e bricchetti, nu ne manca mai.(Öl, Frauen und Streichhölzer, es gibt nie einen Mangel. Es gibt immer Öl zu kaufen)

“A San Francescu, öriu frescu.” (Für den Heiligen Franziskus, frisches Öl. Am 4. Oktober begann die Saison des Olivenpressens. Heute öffnen die Ölmühlen ein paar Tage später)

“Primma se catta l’ommu c’ha robba.” (Zuerst kauft man den Mann und dann das Zeug, es ist wichtig zu wissen, wer verkauft, besonders in der Öl-Welt)

“Gumbu fermu, brüttu segnu.” (Die Mühle steht still, schlechtes Zeichen. Wer nicht arbeitet, isst nicht).

“Marsu ciœvi ciœvi! Avrì nu cessà mai! Ancù in ruggiu de mazzu, poi a n’ammu assai.” (März regnet, April hört nicht auf, noch ein Schütteln im Mai und dann haben wir genug. Eine Anrufung an die Frühlingsmonate, reichlich Regen zu verteilen, um den Olivenbaum zu nähren)

Neueste Beiträge

Einen Kommentar hinterlassen

0

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen